Frei von Glyphosat

Frei von Glyphosat & genveränderten Organismen

2015 wurde Glyphosat von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als "wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen " eingestuft. Es schädigt das Bodenleben, fördert krankheitserregende Pilze, beeinträchtigt die Aufnahme von Mikronährstoffen sowie die Krankheitsabwehr der Pflanzen.

Es reduziert die Artenvielfalt. Glyphosat kann zur Schädigung menschlicher Zellen und Störungen der Embryonalentwicklung bei Wirbeltieren führen. Es gibt Hinweise darauf, dass es in die Hormonbildung eingreift und krebserregend ist. Die Vernichtung von Wildkrautflora sowie der Verlust von Nahrungsquellen und Lebensräumen durch Glyphosat führen zur Reduktion der Biodiversität. Mycorrhiza-Pilze, welche die Vitalität vieler Kulturpflanzen positiv beeinflussen, können durch Glyphosat negativ beeinflusst werden: So auch die Knöllchen-Bakterien, die eine entscheidende Rolle bei der Stickstoffversorgung von einigen Kulturpflanzen spielen.
Das Auftreten von Schadpilzen wird durch Glyphosat begünstigt.

Unsere Produkte sind

frei von Glyphosat und genveränderten Organismen.


Ein Rückgang der Insektenpopulation sowie der Artenvielfalt ist seit Jahren nachweislich bemerkbar. Dies liegt im Besonderen am großflächigen Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln, dem möchten wir entgegenwirken. Unsere Getreide- und Mehlprodukte erhalten Sie ausschließlich in

Bio - Qualität.

Bioland-zertifiziert, zertifiziert nach EG-Öko-Verordnung


Wir sind ein voll umgestellter Betrieb. Dies bedeutet, dass sowohl im Lager als auch in der Produktion nur biologisches Getreide verarbeitet wird, um Vermischungen mit konventionellem Getreide auszuschließen.

 

Bioland-Getreideanbau: Wissen ersetzt Chemie

Bioland-Landwirte wirtschaften ressourcenschonend im Nährstoffkreislauf mit der Natur. Sie wissen, wie die verschiedenen natürlichen Vorgänge zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen.

Gesundes Getreide beginnt mit gesundem Boden.

Durch vielseitige Fruchtfolgen werden die Nährstoffe besser ausgenutzt und das Bodenleben gefördert. Organische Düngung aus der eigenen Tierhaltung und der Anbau von Stickstoff sammelnden Pflanzen, den sogenannten Leguminosen (z. B. Klee und Erbsen), fördern den Humusaufbau im Boden.

Gut an den jeweiligen Standort angepasstes Saatgut ist wenig krankheitsanfällig. Zudem dürfen und wollen Bioland-Betriebe kein gentechnisch verändertes Saatgut einsetzen. Das Bioland-Getreide braucht keine Pestizide. Unkraut oder Beikräuter werden durch "Hacken" oder "Striegeln" mechanisch reduziert. Der zusätzliche Einsatz von Nützlingen ermöglicht den Verzicht auf Insektizide.

Bioland leistet damit einen entscheidenden Beitrag zum Naturschutz und zur Sicherheit der Lebensgrundlagen für uns und zukünftige Generationen.